Die Wahl ist nicht genug – für mehr Selbstorganisierung in den Kiezen

Am 6. Juni wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Laut aktuellen Prognosen wird sich der Rechtsruck in der Gesellschaft weiter verschlimmern. Rechtsextreme Verschwörungstheorien nehmen angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie zu. Dieser Rechtsruck bildet die Basis für rassistische, frauenfeindliche und antisemitischer Gewalt, welche sich beispielsweise mit dem Anschlag 2019 in Halle verdeutlicht hat.
Aus diesen Gründen plant ein breites Bündnis verschiedener Gruppe eine solidarische Stadteiltour mit aktuell fünf Stationen in Magdeburg, darunter Kundgebungen am Hasselbachplatz, in Stadtfeld-Ost, Olvenstedt, Salbke und Neustadt. Veranstaltungen, die zeigen, dass in Magdeburg kein Platz für Rassismus, Faschismus, Sexismus oder andere Diskriminierungsformen ist. Geplant sind u. a. kostenfreie, solidarische Stadtteilbegegnungen, Redebeiträge, Spiele und Musik.

Der Auftakt am 20.4 wird musikalisch von dem Musiker Kutlu Yurtseven von der Microphone Mafia, sowie der Magdeburger Break Grenzen Crew begleitet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mitzumachen und in ihrem Stadtteil die Stationen mitzugestalten! Die Veranstaltenden sind bestrebt, für die bestmögliche Einhaltung der aktuellen AHA-Regeln Sorge zu tragen.

Termine der solidarischen Stadtteiltour:
20. April, 16:00 Uhr, Hasselbachplatz (Liebigstraße)
24. April, 15:00 Uhr, Stadtfeld-Ost (Große Diesdorfer Straße/ Ecke Maxim-Gorki-Straße)
15. Mai, 11:00 Uhr, Olvenstedt (Marktplatz „Olven 1“)
22. Mai, 13:00 Uhr, Salbke (Kieztreff Salbke/ Salbker Lesezeichen)
5. Juni, 11:00 Uhr, Neustadt (Moritzplatz)